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Ist strategisches Handeln ergänzungsbedürftig? Karl-Otto Apels These und ihre Begründung

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(1) Apel K.-O., Das Problem der philosophischen Letztbegründung im Lichte einer transzendentalen Sprachpragmatik, in Kanitscheider B. (Hg.), Sprache und Erkenntnis (Innsbruck 1976), 5582.

(2) Apel , Sprache als Thema und Medium der transzendentalen Reflexion, in Ders ., Transformation der Philosophie (Frankfurt/M. 1976), Bd. II, 311329.

(3) Apel , Das Apriori der Kommunikationsgemeinschaft und die Grundlagen der Ethik, in Ders ., Transformation, op. cit. II, 358435, S. 395, 406.

(4) Kuhlmann W., Reflexive Letztbegründung (Freiburg/München 1985), S. 89.

(5) Luhmann N., Intersubjektivität oder Kommunikation : Unterschiedliche Ausgangspunkte soziologischer Theoriebildung, Archivio di Filosofia, LIV (1986), 4175, S. 48.

(6) Kuhlmann W., Ethik der Kommunikation, in Apel K.-O. (Hg.), Funkkolleg. Praktische Philosophie/Ethik. Reader (Frankfurt/M. 1980), Bd. I, 292308, S. 294.

(7) Habermas J., Entgegnung, in Joas H. & Honneth A. (Hg.), Kommunikatives Handeln (Frankfurt/M. 1986), 327405, S. 350 f.

(8) Habermas , Theorie des kommunikativen Handelns3 (Frankfurt/M. 1985), Bd. I, S. 16.

(9) Ebd. S. 17. Ebenso, II, S. 590.

(10) Habermas , Moralbewußtsein und kommunikatives Handeln (Frankfurt/M. 1983), S. 107.

(11) Kuhlmann , 1st eine philosophische Letztbegründung moralischer Normen möglich?, in Funkkolleg Praktische Philosophie/Ethik. Studienbegleitbrief 8 (Weinheim/Basel 1981), 3871, S. 47.

(12) Hegel G. W. F., Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften, 3. Ausgabe (1830). § 121 Anm., Hervorh. abweichend vom Original.

(13) Berlich A., Elenktik des Diskurses, in Kuhlmann W. & Böhler D. (Hg.), Kommunikation und Reflexion (Frankfurt/M. 1982), 251287, sagt von Apel, daß für ihn »eine Begründung entweder […] ‘Letztbegründung’ […] sein müsse oder keinen Wert als Begründung habe« (S. 251).

(14) Salopp gesprochen; an dieser Stelle kann alles stehen, was begründet werden kann, z.B. die Geltung eines Arguments.

(15) Inwieweit die ersten beiden Prädikate von den letzten beiden differieren, ist wohl, entgegen der Suggestion, daß sie sich, recht verstanden, im Grunde decken, eine offene Frage.

(16) Apel , Die Situation des Menschen als Herausforderung an die praktische Vernunft, in Funkkolleg. Praktische Philosophie/Ethik. Studienbegleitbrief 1 (Weinheim/Basel 1980), 1137, S. 33.

(17) Vgl. hierzu auch Abschn. 2.1. der vorliegenden Arbeit.

(18) Gehlen A., Anthropologische Forschung (Reinbek 1961), S. 60.

(19) Gehlen , Urmensch und Spätkultur3 (Frankfurt/M. 1975), S. 7 f., 87.

(20) Gehlen , Theorie der Willensfreiheit und frühe philosophische Schriften (Neuwied/Berlin 1965), S. 295.

(21) Ebd. S. 272.

(22) Apel, Das Problem der philosophischen Letztbegründung (wie Anm. 1), S. 81.

(23) Habermas, Moralbewußtsein (wie Anm. 10), 109.

(24) Zum Motiv der Entscheidung für die Vernunft vgl. Richmond S., Can a Rationalist be Rational about his Rationalism? Philosophy, XLVI (1971), 5455.

(25) Denn, so Apels These : darf etwas überhaupt als Entscheidung gelten, so steht man damit auch schon »auf dem Boden der Vernunft«. Vgl. auch Abschn. 3.1.

(26) Apel, Das Problem der philosophischen Letztbegründung (wie Anm. 1), 76.

(27) Habermas, Moralbewußtsein (wie Anm. 10), 110 u. 112. — Eine ideale Kommunikationsgemeinschaft hat keine verrückten Mitglieder. Im Zuge der (vielleicht als sublimes Indiz von Selbsteinschätzung zu deutenden) Wertschätzung, der sich Geisteskrankheiten neuerdings bei Vertretern der schönen Wissenschaften erfreuen, interpretiert Schupz R. (Ethik nach Adorno (Basel/Frankfurt/M. 1985), S. 352) dies als Ausdruck einer tiesen Gesinnung, die die Verrückten, obwohl sie, rein ästhetisch betrachtet, so ungemein anregend sind, aus der Kommunikationsgemeinschaft hinausbefördert. Aber die These lautet vielmehr, sie beförderten sich selbst aus ihr heraus.

(28) s. Habermas : Moralbewußtsein (wie Anm. 10), 111. Ebenso Apel, Der transzendentalhermeneutische Begriff der Sprache, in Ders., Transformation (wie Anm. 2), II, 330–357. S. 357 : »ohne Intervention einer Willkürentscheidung«.

(29) Habermas , Dogmatismus, Vernunft und Entscheidung, in Ders ., Theorie und Praxis3 (Frankfurt/M. 1982), 307335, S. 308.

(3O) Albert H., Transzendentale Träumereien. Karl-Otto Apels Sprachspiele und sein hermeneutischer Gott (Hamburg 1975), S. 139.

(31) Diese Unzulänglichkeit des gleichwohl auch von ihm benutzten Arguments ist Apel nicht entgangen. Apel S. K.-O., Sprechakttheorie und transzendentale Sprachpragmatik zur Frage ethischer Normen, in Ders . (Hg.), Sprachpragmatik und Philosophie (Frankfurt/M. 1976), 10173, wo Habermas dieses Verfahren zu Recht als »naturalistic fallacy« (S. 122) angekreidet ist.

(32) Plato, Phaidon 62d.

(33) Augustinus , De civitate Dei, XIV 11.

(34) Apel, Das Apriori (wie Anm. 3), 414.

(35) Wie Anm. 30.

(36) Metaphysik der Sitten A 28.

(37) Apel , Die Kommunikationsgemeinschaft als transzendentale Voraussetzung der Sozialwissenschaften, in Ders ., Transformation (wie Anm. 2), II, 220263, S. 223. Hervorh. abweichend vom Original.

(38) Rousseau, Du contrat social, I, 5, 6 u. 8.

(39) Mead G. H., Mind, Self and Society. Hg. Morris Ch. W. (Chicago 1934); Habermas J., Nachmetaphysisches Denken (Frankfurt/M. 1988), 187241.

(40) Vgl. Grundlegung zur Metaphysik der Sitten A 36, wo es heißt, »der Wille« sei gar »nichts ander[e]s […] als praktische Vernunft«, oder Metaphysik der Sitten A 26, wo Bestimmungen des Willens angeführt werden, die »bösen Willen« zu einer contradictio in adiecto machen (z.B. »der Wille, der auf nichts anderes als bloß auf Gesetz geht«).

(41) Habermas, Theorie (wie Anm. 8), II, 64.

(42) So heißt es im Untertitel von Kuhlmanns AufsatzReflexive Letztbegründung, Zeitschrift für philosophische Forschung, XXXV (1981), 326.

(43) Die These findet sich zuerst bei Habermas , Arbeit und Interaktion, in Technik und Wissenschaft als ‘Ideologie’ (Frankfurt/M. 1968), 947, S. 22 ; sodann bei Apel z.B. in Die Konflikte unserer Zeit und das Erfordernis einer ethisch-politischen Grund-orientierung, in Funkkolleg Reader (wie Anm. 6), I, 267–292, S. 289 f., bei Kuhlmann in Solipsismus in Kants praktischer Philosophie und die Diskursethik, in Apel (Hg.), Zur Rekonstruktion der praktischen Vernunft. Gedenkschrift für Karl-Heinz Ilting (im Erscheinen).

(44) Apel , Transzendentale Semiotik und die Paradigmen der prima philosophia, in Bülow E. v. & Schmitter P. (Hg.), Integrale Linguistik (Amsterdam 1979), 101138.

(45) Kuhlmann, Ethik der Kommunikation (wie Anm. 6), 304.

(46) Habermas, Moralbewußtsein (wie Anm. 10), 112.

(47) Habermas, Moralbewußtsein (wie Anm. 10), 112.

(48) Ein Buddhist erblickt gerade in seiner Selbstnegation seine Erlösung.

(49) Habermas, Moralbewußtsein (wie Anm. 10), 112.

(50) Der Hinweis darauf, daß sich Sozialisation nicht über strategisches, sondern über kommunikatives Handeln vollzieht, nimmt, wie es scheint, bei Habermas genau die systematische Stelle ein, die bei Apel die »Letztbegründung« innehat.

(51) Habermas, Theorie (wie Anm. 8), II, 272.

(52) Apel, Die Situation (wie Anm. 16), 29 f., Hervorh. abweichend vom Original.

(53) Simmel G., Soziologie. Untersuchungen über die Formen der Vergesellschaftung (Leipzig 1908), 259.

(54) S. ebd. 259 u. 265.

(55) Ghiselin M. T., The Economy of Nature and the Evolution of Sex (Berkeley 1974), 274.

(56) Apel, Die Situation (wie Anm. 16), 29 f.

(57) Dazu bündig : Mackie J. L., Genes and Egoism, Philosophy, LVI (1981), 553555, S. 555.

(58) Eberhard M. J. West, The evolution of social behavior by kin selection, Quarterly Review of Biology, L (1975), 133.

(59) Habermas, Theorie (wie Anm. 8), II, 310. Das folgende Zitat II, 318.

(60) Simmel (wie Anm. 53), 261.

(61) Apel , Die Situation des Menschen als Herausforderung an die praktische Vernunft, in Funkkolleg. Praktische Philosophie/Ethik. Dialoge (Frankfurt/M. 1984), Bd. I, 4969, S. 64.

(62) Vgl. Abschn. 1.1., dritter Einwand.

(63) Habermas, Theorie (wie Anm. 8), II, 318. Die beiden folgenden Zitate ebd.

(64) Zur Leistung der Moral im selbstproduzierten Nachweis ihrer eigenen Nötigkeit durch Annahme einer chaotisch wilden Natur im Menschen kritisch : Scheler M., Der Formalismus in der Ethik und die materiale Wertethik (Halle 1921), 62 ff.

(65) Habermas, Theorie (wie Anm. 8), II, 318.

(66) Argumente, die sich derartiger Redewendungen bedienen, setzen sich freilich dem Verdacht aus, eine bloße Ambiguität auszubeuten. Im Konzept des Spiels liegt ja eine Zweideutigkeit zwischen Spiel im Gegensatz zu Ernst oder zu Wirklichkeit einerseits und der Analyse der gesamten sozialen Wirklichkeit als Spiel, wie sie die Spiel-theorie betreibt, andererseits. Vgl. Abschn. 3.2.

(67) Hobbes Th., Leviathan or the Matter, Form and Power of a Common-Wealth Ecclesiasticall and Civill (London 1651), S. 71. Die folgenden Zitate 72, 72 f., 73, sowie das letzte (hier ins Deutsche übertragene) 73.

(68) Diesen Terminus für den Akt der Selbstverpflichtung verwendet Austin J. L., How to Do Things with Words (Oxford 1962), 119, 150–161.

(69) Apel, Die Situation (wie Anm. 16), 28.

(70) Vgl. Kritik der praktischen Vernunft A 36 ff.

(71) Habermas , Vorstudien und Ergänzungen zur Theorie des kommunikativen Handelns2 (Frankfurt/M. 1986), S. 13.

(72) Simmel (wie Anm. 53), 259. Die folgenden Zitate ebd. 259, 265, 265.

(73) Habermas, Theorie (wie Anm. 8), I, 410–423.

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