In dem literarischen Nachlaß des im Jahre 1894 in Stuttgart verstorbenen Romandichters Otto Müller befinden sich zahlreiche unveröffentlichte Briefe von zum Teil hervorragenden deutschen Schriftstellern des neunzehnten Jahrhunderts. Es sind im ganzen 2664 Briefe, die von Gustav Müller, dem im Jahre 1918 in Genf verstorbenen Sohne Otto Müllers, auf das sorgfältigste gesichtet und chronologisch zusammengestellt wurden. In der Sammlung befinden sich Briefe von Th. Mügge, F. W. Hackländer, Hermann Hettner, Paul Heyse, Carl Emil Franzos, J. G. Fischer, Carl Gutzkow und Wilhelm Raabe, um nur einige zu nennen. Dieser Nachlaß, eine wahre Fundgrube für den Literarhistoriker, ist gegenwärtig im Besitz des Verfassers dieser Seiten, eines Enkels Otto Müllers.